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„Schlafsaalmonolog“ von Thomas Arzt

Aktualisiert: 20. Nov.

Für HEIMWEH, unsere performative Installation über die schweren Verbrechen an Kindern in österreichischen Heimen der 50er bis 80er Jahre, haben wir vier Autor*innen gebeten, kurze Texte zu verfassen, welche im dritten von drei Akten des Abends zur Aufführung gelangen. Vier starke Positionen, vier Versuche, sich künstlerisch dem Unbeschreiblichen zu nähern und Worte für das Unsagbare zu finden.


„Ich halt die Augen auf. Die Lider schon schwer, aber ich stemm mich, schau ins Dunkel, gegen den Schlaf. Solang ich wach, kann mir nichts.“

Thomas Arzt, geboren 1983 in Schlierbach (Oberösterreich), lebt als freier Schriftsteller in Wien. Sein Debüt „Grillenparz“ wurde 2011 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Seither entstanden zahlreiche Arbeiten für Hörfunk und Theater im deutschsprachigen Raum, ausgezeichnet u.a. mit dem Österreichischen Radiopreis für Erwachsenenbildung. Daneben

veröffentlichte er Kurzprosa und politische Essays. Zuletzt erschien sein erster Roman «Die Gegenstimme» (2021, Residenz Verlag).

Thomas Arzt. Foto: Joseph Krpelan.

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