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AUFLÖSUNG

Ein (virtueller) Kontrollverlust
Mixed-Reality-Performance von DARUM

Eine Koproduktion von DARUM, brut Wien und dem asphalt Festival Düsseldorf

Auflösung Motif - (c) Mark Surges Kopie.png

Visualisierung: Mark Surges

In Auflösung, der neuesten Produktion von DARUM, schicken Victoria Halper und Kai Krösche ihr Publikum durch eine sich ständig verändernde und im Zerfall befindliche Architektur: Eine Reise in die Finsternis an der Schnittstelle von Performance und Installation, die mit den Mitteln der Immersion und Virtual Reality der Frage nachgeht, was passiert, wenn wir mehr als je zuvor Orientierung und Hilfe brauchen – und niemand mehr da ist, um uns die Hand zu halten.


Plötzlich stimmt etwas nicht mehr. Wo vorher noch ein Gang war, ist jetzt plötzlich die Wand; und wo gerade noch die Erinnerung an etwas Türen in vergangene Zeiten öffnete, gähnt nun nur noch bodenlose Leere. Ohne Wegweiser findet man hier nicht mehr heraus, aus diesem sich im Zerfall befindenden Gebäude. Doch was, wenn die helfende Hand plötzlich nicht mehr da ist, um einen durchs Dunkel zu führen? Wenn die vertraute Stimme plötzlich verstummt und sich schließlich die Welt um uns herum (und mit ihr schließlich wir selbst) in Auflösung verirrt?


Vor dem Hintergrund des uns alle betreffenden und zunehmend aktuelleren Thema des Umgangs mit Pflegebedürftigen im Angesicht eines zunehmenden Pflegenotstands wagt DARUM den Versuch einer Annäherung: Was bedeutet es für uns als Gesellschaft, nicht mehr genügend Ressourcen für die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen zu haben? Was heißt es für die Betroffenen? Die Performance Auflösung möchte der Verdrängung mit einer Konfrontation begegnen – und sein Publikum mit den immersiven Mitteln der Installation sowie der Virtual/Mixed Reality einem gefühlten Kontrollverlust aussetzen: ein künstlerisches Angebot, sich der eigenen (künftigen) Verletzlichkeit zu stellen, den Umgang unserer Gesellschaft mit Alternden, Kranken und Sterbenden zu hinterfragen und der Ungewissheit mit einer Ahnung zu begegnen.

Termine

WIEN

Premiere: 05. Mai 2026
Individuelle Zeitslots ab 15 Uhr

brut nordwest | brut Wien
(Nordwestbahnstraße 8-10, 1200 Wien)


Weitere Termine:

6., 7., 19., 20., 23., 29., 30. Mai

Preview Abende:

28., 29., 30. April

​​DÜSSELDORF

Premiere: 23. Juli 2026
Individuelle Zeitslots ab 14 Uhr

Alte Farbwerke, asphalt Halle_12 | asphalt Festival
(Ronsdorfer Straße 74, 40233 Düsseldorf)


Weitere Termine:

24., 25., 26. Juli

Für Gastspielanfragen wendet euch bitte an touring@darum.at

Bleiben Sie auf dem Laufenden:

Pressestimmen:

„Zeitgenössischer kann eine Performance nicht sein. Draufgängerisch entreißt Darum das Instrument der Virtuellen Realität dem Kommerz, arbeitet ironisch mit der Technologie des Meta-Konzerns und packt inhaltlich eines der brennendsten sozialen Probleme an. Fazit: ein großes Werk.“

(Helmut Ploebst, Der Standard)

„[Victoria Halper & Kai Krösche]  ist mit "Auflösung" erneut ein beeindruckendes VR-Stück gelungen, das in seiner technischen Ausgereiftheit überrascht und verdeutlicht, wie rasch sich die Technologie entwickelt.“

(Sonja Harter, APA)

„Szenografie (Matthias Krische) und 3D-Architektur (Mark Surges) sind schwindelerregend und höchst beeindruckend. [...] Die Orientierungslosigkeit, der man ausgesetzt ist, die Ängste, die man hier durchsteht sind, je nach persönlicher Nervenstabilität, beträchtlich und faszinierend. [...] Eine höchst beeindruckende Erfahrung.“

(Barbara Beer, Kurier)

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Team

Regie & Story Victoria Halper & Kai Krösche (DARUM) 3D-Architektur (Virtual Reality) Mark Surges Szenografie Matthias Krische Musik & Sounddesign Arthur Fussy Character Design & Animationen, Kostümdesign, Innenausstattung (3D) & Motion Capturing Victoria Halper 3D-Objekt-Animationen Kai Krösche, Mark Surges Creative Coding & Lichtdesign (VR) Kai Krösche Outside Eye (Spatial Storytelling) & 360-Grad-Fotos Philipp Ehmann Technisches Leitungsteam Lukas Saller und Lina Schmeling (PlanB) Testing & künstlerisches Feedback David Rosenberg, Matthias Krische, Matthias Seier, Flori Gugger, Arthur Fussy, Armin Kirchner u.a. Produktionleitung Armin Kirchner, Ferdinand Trübsbach Regiehospitanz Julia Sichelradner Weitere Unterstutzung Verena Jochum, Haiko Pfost und Tamara Raunjak

Mit Simon Dietersdorfer

Gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) und dem österreichischen Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport.

Technische Daten:

Immersive Mixed-Reality-Experience
Programmiert in Unity, exklusiv für Meta Quest 3

Bewegungsraum: mehr als 200 m²
Tonformat: Ambisonics & Stereo
Bildfrequenz: 72 fps (stereoskop)
Sprache: Deutsch
Genre: Drama

​Dauer ca. 100 Minuten, davon werden ca. 60 Minuten in Virtual Reality verbracht.

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